Die Fitnessrolle / Faszienrolle – unterschätztes Hilfswerkzeug

Es ist oft nicht einfach, das richtige Sportgerät für sich zu finden. Der Fitness-Roller kann ein wenig Abhilfe schaffen.
Ob Sie nun abnehmen, Muskeln aufbauen oder sich rundum fit fühlen wollen, für jeden ist etwas dabei.
Dementsprechend vielseitig ist dieser Roller und auch leicht zu beschaffen. Man kann ihn viel leichter verstauen als ein großes Fitnessgerät und er ist auch nicht so teuer.
Doch für wen ist sie eigentlich geeignet? Was kann man mit ihr machen? Und bei was hilft sie nicht?

Für wen ist der Fitness-Roller geeignet?

Faszienrolle & Igelball bei Verspannungen

Faszienrolle & Igelball bei Verspannungen

Schmerzhafte Verspannungen im Rücken, Nacken und in den Beinen können immer wieder auftreten und zu endlosen Qualen führen.
Hinter solchen Verspannungen stecken meist verklebte Faszien. Bei regelmäßigem Training mit dieser Rolle sollte sich das Problem von selbst lösen.
Wichtig ist auch, dass Sie den richtigen Typ wählen. Liegt das Problem vor allem im Rückenbereich, dann kann eine ergonomische Rolle ausreichen.
Ansonsten kann auch ein Multifunktionsset gut sein. Generell kann jeder einen solchen Fitness-Roller verwenden, er sollte aber speziell bei Verspannungen durch Sport oder Ähnliches eingesetzt werden.

Faszienrolle kaufen

Was kann man mit der Fitnessrolle machen?

Mit der Fitnessrolle können Sie verklebte Faszien lösen und die lokale Durchblutung fördern, die Muskulatur lockern und schließlich Schmerzen beseitigen.
Diese Rolle hat die Grundform eines Zylinders. So können Problemzonen mit Hilfe des Körpergewichts und ein wenig Balance gerollt und gelockert werden.
Bei dieser Fitness geht es gezielt darum, das eingeschränkte Fasziengewebe wieder in Bewegung zu bringen.
Durch den körperlichen Druck werden Faszien- und Muskelstränge gegeneinander geschoben. Dadurch werden sie ebenfalls gelockert.
Es wird ein Wechseldruck ausgeübt, der eine Schwammwirkung auf das Gewebe hat.
In der Entlastungsphase nimmt das Gewebe ähnlich wie ein Schwamm Flüssigkeit auf. Dieser Effekt wird wieder aufgehoben, wenn der Druck nachlässt.
So können Abfallstoffe aus dem Gewebe freigesetzt werden. Je nach Anwendungsgebiet können unterschiedliche Bereiche stimuliert werden.
Sie können sich zum Beispiel auf die Rolle setzen, um die Rückseite Ihrer Oberschenkel zu bearbeiten.

Was man damit nicht machen kann

Allerdings bringt die Faszienrolle nicht überall Erfolg. Zwar stimuliert sie bestimmte Körperpartien, aber das sind meist nur die Oberschenkel, der Nacken und der Rücken.
Der Bauch und die Arme zum Beispiel werden nicht so stark beansprucht wie die anderen Körperteile.
Es hilft auch kaum, wenn man vorher keine Übungen macht. Ohne ausreichende Bewegung kann das Bindegewebe also nicht bearbeitet werden.
Der Fitness-Roller ist also eher ein Unterstützer und kein Allheilmittel, das ohne normale Bewegung hilft.
Es ist auch möglich, dass, wenn Sie auch nur eine Kleinigkeit falsch machen, die Faszienrolle Ihnen mehr schadet als wirklich hilft.
Wenn es nicht anders geht und Sie allein mit der Rolle arbeiten wollen, dann fragen Sie zuerst einen Fachmann.

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